
Neue Herausforderungen Endlich in Rente, endlich den Stress der täglichen Tretmühle (des täglichen beruf- lichen Alltags) hinter mir lassen! Nach einer Weile keimt der Gedanke: Es ist schön, nicht mehr arbeiten zu müssen und gut versorgt zu sein. Aber geht es etwa allen so in diesem Alter? Sollte ich nicht etwas tun für diejenigen, die weniger privilegiert sind? (Priviliegiert kann man im o.g. Zusammenhang als finanzielle Absicherung verstehen.) Dann Suche im Internet: Was bietet Köln an ehrenamtlicher Betätigung? Überwäl- tigend viel. Als Nächstes Termin mit der Beratungsstelle der Caritas (Fachstelle für Ehrenamt des Caritasverbands); sehr an- genehmes und professionelles Gespräch. Wir überlegen gemeinsam, wie meine sehr speziellen Kompetenzen und Erfahrungen, aber auch meine Neigungen ehrenamtlich eingebracht werden könnten. Nach weni- gen Kontakten/Versuchen der Volltreffer: Ich kann für Kölsch Hätz Nachbarschafts- hilfen tätig werden. Hier darf ich die Leitung unterstützen bei der strategisch langfristigen Sicherung der Finanzierung. Keine leichte Aufgabe; ich lerne, dass der Wettbewerb um Fördergelder scharf ist, und dass wir schon sehr rührig sein müssen, um ihn bestehen zu können. Aber das ist ja meine berufliche Kompetenz. Schön, dass ich mir die Arbeitszeiten nach eigenem Gusto auswählen und vorwiegend von zu Hause arbeiten kann. Auch überzeugt mich die „Mission“ von Kölsch Hätz: Ehrenamtler (z.B. Senioren) aktivieren und ein Betätigungsfeld bieten, damit sie bürgerschaftliche Nachbarschaftshilfe für hilfsbedürftige Senioren und Behinderte (einsame Men- schen) aus ihrem Veedel übernehmen. Heisst es nicht: „Kölner lassen keinen allein“? Nun glaube ich, dass Kölsch Hätz eine große Zukunft vor sich hat. Es muss erst einmal ins Bewusstsein aller Kölner Bürger und Unternehmen vordringen, und sie da- von überzeugen, sich direkt dafür zu en- gagieren, entweder durch ehrenamtliche Tätigkeit oder durch großzügige Spenden. Gerne werde ich weiterhin meinen Grips (Know-how) und meine Zeit in den Dienst von Kölsch Hätz stellen. Es ist schon recht befriedigend, einen Beitrag zum Wohlerge- hen meiner Mitbürger leisten zu können. Aktuelles Am 20.11.2011 fand der alljährliche Weihnachtsbasar in St. Katharina, Niehl statt, u.a. zu Gunsten von Kölsch Hätz. Wir waren am 26.11.2011 auf dem Nikolausmarkt in Junkersdorf mit einem Infostand vertreten. Ihr Hans-Georg Luban Fachärztliche GemeinschaFtspraxis Für OrthOpädie und unFallchirurGie Dr. med. Hans-Joachim Schädel Dr. med. Jörg Stapelmann Marcus Laufenberg mail@gemeinschaftspraxis-ortho.de Westring 14 · 50389 Wesseling Telefon 02236 4 32 32 www.gemeinschaftspraxis-ortho.de I Ausgabe 1 I veedelmagazin I von KÖLSCH HÄTZ I 9 I