"Ihr Ausgangspunkt war die zunehmende Anonymität in den Großstädten.
Dabei haben Sie nicht nur die Menschen im Blick, die wegen ihres Alters
oder einer Krankheit sozial isoliert sind. Sie denken auch an die Menschen,
die neu nach Köln gekommen sind und ein neues soziales Netz aufbauen
möchten", beschreibt Neher das Besondere des Projektes Kölsch Hätz.
Beeindruckend sei die große Zahl ehrenamtlich Tätiger, die sich für andere
engagierten. Alle Akteure hätten hier Pionierarbeit geleistet. So habe sich
auch die Jury von der Fachlichkeit, dem Erfolg und dem Durchhaltevermögen
beeindruckt gezeigt. Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik ergänzt:
"In Zeiten des schnellen gesellschaftlichen Wandels ist bürgerschaftliches
Engagement mehr denn je gefragt. Seit über zehn Jahren engagiert sich
"Kölsch Hätz" für die Lebensqualität in Kölner Stadtvierteln. Die Erfahrung
und der Erfolg zeigen: Menschen sind bereit, sich für ihre Nächsten zu
engagieren, wenn die Voraussetzungen stimmen, auf ihre Wünsche und
Möglichkeiten eingegangen wird und sie persönliche Begleitung erfahren.
Mit dem innovatio Sozialpreis wollen wir diese anerkennenswerte Arbeit
würdigen."
Claudia Beck, Pressesprecherin des Deutschen Caritasverbandes-
Ute Burbach-Tasso, Pressesprecherin des Diakonischen Werkes der EKD